Partner-Veranstaltungen

Vortrag
Zeit:
Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Ort: Hörsaal XVII der Universität Bonn, im Ostflügel des Uni-Hauptgebäudes (Regina-Pacis-Weg 5, Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie)
Referenten: Jürgen Maier (Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin) und Dr. Boniface Mabanza (Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, Heidelberg)
Eintritt frei

Die EU-Handelspolitik - Strategien, Gewinner und Verlierer

Jürgen Maier
Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin

EPA = Europa plündert Afrika?

Dr. Boniface Mabanza
Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, Heidelberg

Die „Handelsabkommen“ TTIP und CETA haben in der Öffentlichkeit viel Beachtung gefunden. Sie sind allerdings nur Teil einer folgenschweren Neuausrichtung der EU-Handelspolitik, die in immer mehr Lebensbereiche eingreift.

Jürgen Maier erläutert, welche Ziele und Strategien die EU mit ihren Handelsabkommen verfolgt und was diese für die Partnerländer und Europa selbst bedeuten.

Dr. Boniface Mabanza erörtert am Beispiel der „Wirtschafts-Partnerschafts-Abkommen“ (WPA bzw. EPA), ob es sich hier um neue Partnerschaften oder eher neokoloniale Beziehungen handelt und welche Folgen diese Handelspolitik in den Ländern Afrikas hat.

Das Bonner Bündnis gegen TTIP & Co – für solidarischen Welthandel mit den Bonner Gruppen von Greenpeace, Mehr Demokratie, attac, BUND und DAZ (Dt.-Afrikanisches Zentrum) lädt zu dieser Veranstaltung ein.

Bürgerfest zum Tag der Vereinten Nationen im Zeichen der SDGs

Datum: Samstag, 20. Oktober 2018
Uhrzeit: 11:30 bis 18 Uhr
Ort: Bonner Markt vor dem Alten Rathaus, Zelt 9

Den Tag der Vereinten Nationen feiert Bonn am Samstag, 20. Oktober 2018, von 11:30 bis 18 Uhr wieder mit einem großen Bürgerfest mit buntem Familienprogramm auf dem Markt vor dem Alten Rathaus. Im Zentrum stehen dabei die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs), die die UNO mit ihrer Agenda 2030 im Jahr 2015 verabschiedet hat.

Eine Welt und Globale Partnerschaft. Für beides tragen wir Verantwortung.
Motto der 6. Filmfair 2018

Zeit: Freitag, 21. bis Sonntag, 30. September 2018, jeweils 19:30 Uhr (Wiederholung am Folgetag um 17 Uhr)
Ort: WOKI, Bertha-von-Suttner-Platz 1-7
Eintritt: Normalkarte 6,50 €, ermäßigt 5,50 € (Festival-Ticket für alle zehn Veranstaltungen: 45 €)

Das Motto der diesjährigen Bonner Filmfair ist derzeit heftig umstritten und politisch umkämpft. Im Mittelpunkt stehen die sozialen Folgen der Globalisierung. Die diesjährige Filmfair verfolgt die Absicht, die Diskussion um gesellschaftliche Alternativen im Sinne einer nachhaltigen und fairen globalen Entwicklung anhand von ausgewählten Filmen zu führen.

Es sind 10 Dokumentar- und Spielfilme, die sich auf vier Themenschwerpunkte verteilen. Sie sind herausfordernd und thematisch zugespitzt. Sie regen zu Diskussionen an, weil sie viele und zum Teil unbequeme Fragen aufwerfen. Gleichzeitig aber sind sie hoffnungsstiftend. Denn sie berichten von Mut machenden Beispielen eines gesellschaftlichen Engagements, das von großer Zuversicht und dem Willen zur Veränderung geprägt ist. Ein "weiter so wie bisher", das wissen wir inzwischen mit Sicherheit, hat keine Zukunft.

Informationen aus erster Hand von der Produzenten-Kooperative Norandino

Produzentenbesuch
Zeit:
Donnerstag, 20. September 2018, 18 bis 19:30 Uhr
Ort: Haus Migrapolis, Brüdergasse 18, 53111 Bonn
Eintritt frei


Bildquelle: Ethiquable

Auf Einladung des lokalen Agenda-Büros der Stadt Bonn kommen zwei Vertreter der peruanischen Kooperative Norandino zu Besuch nach Bonn. Ihre Reise – organisiert vom Bundesverband Fairband und der Genossenschaft Ethiquable Deutschland – soll dazu dienen, die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Auswirkungen des Klimawandels zu informieren. Im Anbaugebiet der Kooperative in Peru häufen sich die Wetterextreme, die Ernten werden schwerer planbar, die Wasserknappheit nimmt zu, starke Bodenerosion und neue Schädlinge machen den Bauern das Leben schwer. Die Kleinbäuerinnen und -bauern kämpfen mit einem Wiederaufforstungsprojekt gegen die verheerende Entwicklung an.

HOPE THEATRE NAIROBI

Eine politische Revue zum Klimawandel

von Hannes Lauer und Natalia Roizenzon-Sipple in Zusammenarbeit mit dem Hope Theatre Nairobi

Aufführung
Zeit:
Montag, 9. April 2018, 19 Uhr
Ort: in der Kollegskirche des Aloisiuskollegs Bonn, Elisabethstr. 18, 53177 Bonn-Bad Godesberg (Anfahrt: über die Einfahrt Petersbergstraße und den Schulhof - Parkmöglichkeit)
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

„Atme ein, atme aus, atme ein, atme aus, atme frische Luft ... Aber was, wenn die Luft gar nicht frisch ist, wenn sie krank macht? Was machen wir, wenn uns Verkehr, Abgase, Kraftwerke und Fabriken die Luft zum Atmen nehmen? Nicht viel – zumindest solange es einfacher ist, sich den Untergang der Welt vorzustellen als eine Welt ohne Wachstum.

Aber: Ab wann zählt eigentlich der Mensch? Wenn genügend krank sind? Wenn Millionen an Burnout leiden? Wenn wir im Winter in den Alpen nicht mehr Ski fahren können? Oder wenn Millionen Klimaflüchtlinge an Europas Pforten klopfen?

Die Welt dreht sich aber auch immer schneller – alles scheint kompliziert heute. Jetzt hat das Steak auf dem Teller schon mehr mit den Regenwäldern der Erde zu tun als mit dem Metzger um die Ecke. Wie bewerten wir die Perspektivlosigkeit ostdeutscher Kohlekumpel ohne Job im Gegensatz zu Afrikanern ohne Zukunft? Wie reagiert eine Autonation darauf, dass ihre Melkkuh und ihr Stolz ein großer Teil des Problems ist?

Die Zerstörung der Umwelt spiegelt die Bedingungen einer polarisierten Globalisierung wider. Wer profitiert eigentlich von Ressourcenausbeutung? Wer leidet darunter? Was hat jeder einzelne damit zu tun und wer kann sich an Veränderungen der Umwelt gut anpassen?

Wachstum und Konsum sind große Verführer. Aber dieser aufregende Flirt holt uns allmählich mit aller Härte ein. Das bevorstehende Rendezvous mit unserem Lebensstil wird weniger erfreulich sein. Unser Gegenüber wird uns unseren Egoismus, unsere Überheblichkeit, unsere Doppelmoral und unsere Bequemlichkeit aufzeigen. Denn es stimmt nicht, dass wir nicht wissen was wir tun. Wir wissen Bescheid und wir wissen, dass wir uns ändern müssten. Jeder Einzelne und alle zusammen.

So schlecht ist die Luft dann aber vielleicht doch noch nicht ... Zumindest nicht auf meinem Balkon, in meiner Straße, in meiner Stadt ...

Noch kann man was tun. Aber was genau?“

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Poetry-Slam am Weltwassertag

Eine Veranstaltung von Oikocredit Westdeutscher Förderkreis e.V.

Zeit: Donnerstag, 22. März 2018, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Ort: Institut Français, Adenauerallee 35, 53113 Bonn
Eintritt 5 €, ermäßigt 3 € (Ermäßigung für Studierende, Schüler_innen und Rentner_innen, und bei Abgabe eines alten Handys)


Bild: Created by BEDNEYMAGES - FREEPIK.COM -

Für die einen ein Luxusgut, für die anderen eine Selbstverständlichkeit: Wasser.

Am 22.3. erinnert die UN an die Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage für Mensch, Tier und Natur. Auch in Bonn laden wir Sie zum Austausch ein: mit gutem Wein und guten Worten. Mario el Toro organisiert den Slam, Foodsharing verköstigt euch mit geretteten Lebensmitteln, Wein schenkt der Weltladen Bonn aus. Sichern Sie sich Online-Tickets hier. Ermäßigung gibt es auch, wenn Sie ein altes Handy abgeben, eine Aktion von Südwind.

  • 18.30 Uhr Einlass, Wein-Empfang
  • 19.30 Uhr Poetry Slam: Verantwortlicher Konsum und Klimawandel
  • 20.30 Uhr offenes Ende

Link zur Ticketbestellung

"Wer Frauen stärkt, stärkt ganze Gemeinschaften"

Eine Veranstaltung der Steuerungsgruppe Fair Trade Town Bonn und der Volkshochschule Bonn

Vortrag und Diskussion am Internationalen Frauentag
Zeit:
Donnerstag, 8. März 2018, 17 Uhr
Ort: Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn
Referent_innen: Esther Juma (Blumenarbeiterin aus Kenia), Serah Mwangi (Fairtrade Africa), Andreas Gemählich (Geographisches Institut Bonn)
Eintritt frei


Esther Juma ist 29 Jahre alt, alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern und seit fünf Jahren auf einer Fairtrade-Blumenfarm tätig. Sie sagt: "Wer Frauen stärkt, stärkt ganze Gemeinschaften."

Die Arbeitsbedingungen sind in der Regel schlecht, Überstunden keine Seltenheit, die Gesundheit ist gefährdet durch Chemikalien. Druck und Beschimpfungen durch Vorgesetzte sind an der Tagesordnung, die Bezahlung liegt unterhalb des Existenzminimums und immer wieder arbeiten auch Kinder auf den Feldern - so sieht es zumindest in der konventionellen Blumenindustrie Kenias aus.

Etwa 100.000 Menschen sind in dem ostafrikanischen Land in der Blumenproduktion beschäftigt, geschätzt zwei Drittel davon Frauen. Sie arbeiten in den niedrigsten Positionen, ihnen fehlt es an Schutz bei Schwangerschaft, es gibt nur zu kurze oder keine Mutterschutzfristen, viele von ihnen sind sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Auf Fairtrade-Farmen sollen diese Arbeitsbedingungen der Vergangenheit angehören. Die Blumenarbeiterin Esther Juma ist froh, auf einer Fairtrade-zertifizierten Blumenfarm zu arbeiten: "Frauen auf Fairtrade-Blumenfarmen haben Zugang zu Arbeitsrechten und können so in ihren Familien und am Arbeitsplatz eine starke Rolle einnehmen."

Eine Veranstaltung von FEMNET e.V.

Vortrag und Diskussion
Zeit:
Donnerstag, 22. Februar 2018, 18 - 20 Uhr
Ort: Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Tulpenfeld 6, Bonn
Referent_innen: Der Aktivist Mr. Thurein Aung von Action Labor Rights (ALR) und die Gewerkschafterin Ms. Myo Myo Aye von Solidarity for Trade Union Myanmar (STUM)
Eintritt frei


Textilfabrik in Myanmar. Foto: © Martje Theuws SOMO

Die Bekleidungsindustrie Myanmars ist in den letzten Jahren stark gewachsen, nachdem sich das Land westlichen Investoren geöffnet hat und die Löhne in China stark angestiegen sind. Das Wachstum bringt Beschäftigung, insbesondere nach Yangun und Bago, zwei aufstrebende Zentren, aber gleichzeitig auch viele Probleme.

Somo, eine niederländische NGO und ALR sowie Labour Rights Defenders and Promoters (LRDP) haben den Bericht ‘The Myanmar Dilemma’ geschrieben, der eine Reihe von Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen in der Bekleidungsindustrie beschreibt wie z.B. sehr niedrige Löhne, ungesetzliche Lohnkürzungen, sehr lange Arbeitszeiten, unbezahlte und erzwungene Überstunden, Beschäftigung von Frauen als angebliche Lehrlinge um zu verhindern, einen Mindestlohn zu zahlen, Kinderarbeit, ungesunde und unsichere Arbeitsbedingungen und Anti-Gewerkschafts-Praktiken.

Zeit: Sonntag, 18. Februar 2018, von 11:00 bis 17:00 Uhr
Ort:  Freie Waldorfschule Sankt Augustin (Graf-Zeppelin-Str. 7, 53757 Sankt Augustin-Hangelar)
Eintritt: Erwachsene 3 €, Kinder 0,50 €

Dieses Jahr ist der Bonner Weltladen zwar nicht auf dem Saatgutfestival vertreten, trotzdem können wir die Veranstaltung wärmstens empfehlen! Hier das diesjährige Programm:

Markt der Vielfalt

  • VEN: Pflanzen-Quiz und Saatgut
  • Burggarten Blankenberg: Kräutersaatgut
  • Wolfgang Schwellnuss: Duftpflanzen für die Fensterbank
  • Lilatomate: Saatgut von Tomaten
  • Regenbogenschmiede: Saatgut seltener Arten
  • Dreschflegel: Sorten für den Garten
  • Biostation Bonn-Rhein-Erft: Naturnaher Garten-Bedarf
  • Slowfood: Essen was man retten wil
  • Christl Rump: Kulturpflanzen-Aquarelle

und viele mehr

Information

Produkt des Monats

Geschirr "Nature"

Nächste Veranstaltung

Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“

Mittwoch, 14.11., 19:15 Uhr

Information

Fairstärkung gesucht

Der Verein Weltladen Bonn e.V. sucht stets nach interessierten, engagierten Mitarbeiter_innen und Helfer_innen!
Infos dazu gibt es hier

Aktionen und Kampagnen

#nachgehakt: Ist meine Lieblings-Schoki fair?