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Produzenten stärken in der Corona-Krise

Mit der aktion #fairwertsteuer nutzen Weltläden die reduzierte Mehrwertsteuer, um Mittel zur Unterstützung der Handelspartner zu generieren. Denn sie leiden am meisten unter den Folgen der Krise und haben wenig Aussicht auf staatliche Unterstützung.

Weltläden stehen eng an der Seite ihrer Handelspartner - gerade auch in Krisenzeiten. Deswegen haben sie zum 1. Juli die aktion #fairwertsteuer gestartet: Sie zahlen die eingesparte Mehrwertsteuer in einen Fonds ein, mit dem von der Krise besonders betroffene Handelspartner unterstützt werden. Die Aktion wird getragen vom Weltladen-Dachverband in Kooperation mit den Fair-Handels-Berater*innen und dem Forum Fairer Handel.

Folgen der Corona-Krise treffen viele Handelspartner hart

Zahlreiche Handelspartner in Afrika, Asien und Lateinamerika sind besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Viele von ihnen können wegen der Ausgangssperren derzeit nicht in ihren Werkstätten und auf den Feldern arbeiten, sie erhalten kein Material, fertig produzierte Ware kann teilweise nicht verschifft werden und der Verkauf im Inland ist zum Erliegen gekommen. Gleichzeitig können sie am wenigsten mit staatlicher Unterstützung rechnen.

Einkauf im Weltladen wirkt doppelt

Vom Einkauf im Weltladen profitieren die Produzent*innen in dieser Zeit doppelt: Erstens sichert er ihr Einkommen, denn sie sind dringend auf den Verkauf ihrer Waren angewiesen. Und zweitens speisen Kund*innen mit ihrem Einkauf den Fonds der aktion #fairwertsteuer, der eingesetzt wird, um die Organisationen der Handelspartner zu stärken, damit sie die Krise möglichst gut überstehen.

Nähere Infos unter: https://www.weltladen.de/produkte-handelspartner/aktion-fairwertsteuer/

 

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