Unsere Veranstaltungen

Zeit:  Mittwoch, 17.04.2024 um 19:30 Uhr

Ort:  Weltladen Bonn, Maxstr. 36, 53111 Bonn

Referentin:  Katja Grimme, Gemeinwohlökonomie Referentin, Regionalgruppe Köln-Bonn

Eintritt frei - Spenden willkommen

Im Angesicht der vielen Krisen, denen wir heute ausgesetzt sind, wird klar, dass unser derzeitiges Wirtschaftssystem uns nicht mehr gut dient. Das Streben nach immer mehr Wachstum und Profit zerstört die Natur und gefährdet den sozialen Zusammenhalt. Aber es geht auch anders: Immer mehr Menschen, Kommunen, Länder und Unternehmen denken um und stellen das Gemeinwohl ins Zentrum ihres Wirtschaftens. Mit Hilfe der Gemeinwohl-Bilanz wird nachhaltiges Handeln ganzheitlich sichtbar gemacht - und Greenwashing erschwert. Erfahren Sie, wie das geht, und wie auch Sie daran mitwirken können, 'ein gutes Leben für alle' zu ermöglichen!

 

Zeit: Mittwoch, 13.03.2024, 19:30 Uhr

Ort: Weltladen Bonn, Maxstraße 36, 53111 Bonn

Referent: Elmar Schulze Messing, Mitinitiator der Kampagne "Rheinische Affaire"

Eintritt frei - Spenden willkommen

Im März 2002 startete die „Rheinische Affaire“ als Kampagne zur Förderung des partnerschaftlichen Kaffeehandels im Rheinland mit der Einführung des Bonn Cafés. Elmar Schulze Messing war von Anfang an dabei. Er berichtet über die Hintergründe der Kampagne, die Auswahl der Herkunftskooperativen und die weitere Entwicklung der Initiative:  Was hat sich in den Herkunftsländern seitdem verändert? Was sind die Herausforderungen für nachhaltige Veränderungen auch bei uns? Warum brauchen wir weiterhin mehr fair gehandelten Bonn Café und wie politisch kann und muss der Faire Handel sein?

 

Es erwartet Euch ein spannender Vortrag im Weltladen Bonn - kommt vorbei, der Duft von frisch gebrühtem Kaffee liegt schon in der Luft :-)

 

Am Veranstaltungstag kann der Bonn Café auch während der Öffnungszeiten des Weltladens probiert werden.

 

Euer Weltladen Team

 

 

Zeit: Mittwoch, 27.09.2023, 19:30 Uhr

Ort: Weltladen Bonn, Maxstraße 36, 53111 Bonn

Referent: Jan Dreier, FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk (FIAN)

Eintritt frei - Spenden willkommen

Der Klimawandel ist ein globales Phänomen. Er betrifft jeden Kontinent, jede Region, jedes Dorf und das Leben aller Menschen. Doch längst gibt es kein ausgeglichenes Verhältnis zwischen denjenigen, die ihn hauptsächlich verursachen und denjenigen, die die Konsequenzen spüren. Im Gegenteil: Es sind Menschen in den ländlichen Gebieten des sog. Globalen Südens, die am stärksten vom klimawandelbedingten Meeresspiegelanstieg, von Überschwemmungen und Dürren betroffen sind. Diese verheerenden Ereignisse sind die Konsequenzen einer „imperialen Lebensweise“, die der Welt ihre heutige Form gegeben hat und sich bis in die Gegenwart fortsetzt.

In dieser Veranstaltung möchten wir mit Ihnen/Euch an konkreten Beispielen aus der FIAN-Fallarbeit und damit verbundenen Recherchereisen in Honduras und Guinea nachvollziehen, wie Klimaungerechtigkeit direkt vor Ort aussieht und inwiefern die Bundesregierung nach wie vor selbst Teil der Schaffung von Klimaungerechtigkeit ist. Nach der Vorstellung der Fallbeispiele freuen wir uns auf eine angeregte Diskussion darüber, welche Handlungsspielräume uns bleiben, um für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. 

Zeit: Mittwoch, 19.07.2023 um 20:00 Uhr

Ort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36

Referentinnen: Cornelia Hansen und Sarah Jane Call, Referentinnen für Öffentlichkeitsarbeit bei der ANDHERI HILFE

Bangladesch und Indien – Länder, die massiv unter dem Klimawandel leiden. In Bangladesch ist Wasser im Flussgebiet eine Gefahr, da immer häufiger extreme Wetterereignisse wie Überflutungen und Zyklone auftreten. Sie zerstören Infrastruktur, Menschen verlieren ihre Häuser und somit ihre Lebensgrundlage. Die ohnehin prekären Lebensbedingungen verschlechtern sich.

In Indien haben die Menschen mit unregelmäßigen, länger als früher anhaltenden Dürreperioden zu kämpfen. Insbesondere Menschen in den ländlichen Regionen sind betroffen, da sie von der Landwirtschaft abhängig sind und ohne ausreichend Wasser keine Ernten erzielen können.

Cornelia Hansen und Sarah Jane Call, Referentinnen für Öffentlichkeitsarbeit bei der ANDHERI HILFE, berichten von ihren Projektreisen in diese Länder und geben Einblick in die Arbeit der Partnerorganisationen vor Ort.

 

Vortragsveranstaltung zum Weltladentag am Samstag, den 13.05.2023 von 16:00 bis 17:30 Uhr im Weltladen Bonn

Referentin: Eva-Maria Reinwald, Fachpromotorin für Globale Wirtschaft und Menschenrechte
SÜDWIND e.V.-Institut für Ökonomie und Ökumene

Es gibt viele gute Gründe für ein starkes EU-Lieferkettengesetz: Es kann Unternehmen zur Verantwortungsübernahme für Menschenrechte, Umwelt und Klima in ihren Auslandsgeschäften verpflichten und damit die Lebenssituation zahlreicher Menschen verbessern – auf Kakaoplantagen, im Bergbau oder Textilfabriken. Es kann die Zahlung existenzsichernder Löhne und Einkommen einfordern und damit dazu beitragen, dass Familien in Würde von ihrer Arbeit leben, und Wohnung, gesunde Ernährung und andere Grundbedürfnisse bezahlen können. Es kann Betroffenen von Menschenrechtsverstößen Zugang zu Gerichten ermöglichen und die Schlupflöcher schließen, die das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz aufweist.

Doch in den Verhandlungen auf EU-Ebene ist die Ausgestaltung der Regulierung noch umstritten.

Eva-Maria Reinwald wirft einen Blick auf die Chancen einer starken Regulierung, den politischen Prozess, aktuelle Streitpunkte und Forderungen der Initiative Lieferkettengesetz.

Aktion zum Weltladentag: Wer mag, ist herzlich eingeladen im Anschluss an Vortrag und Diskussion mit einem gemeinsamen Foto und einer Postkartenaktion eine Botschaft für ein mächtig-faires EU-Lieferkettengesetz an Europaabgeordnete der Region zu senden.

 

Der Vortrag von Kai Schlegelmilch vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) am 9. März zum Thema "Klimaschädliche Subventionen - Wie die Politik Milliarden Steuergelder verschwendet" war sehr gehaltvoll und gut besucht. Wir freuen uns, dass wir den Teilnehmenden, aber auch allen, die an dem Abend nicht dabei sein konnten, hiermit die Präsentationsfolien zur Verfügung stellen können!

Hier finden Sie die Folien als PDF-Dokument

Wie Alternativen zum Wirtschaftswachstum aussehen könnten und warum wir sie brauchen

         Vortrag fällt aus wegen Corona !


Ort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36, 53111 Bonn
Referentin: Christiane Kliemann
Eintritt frei – Spenden willkommen

So sehr sich linke und rechte Wirtschaftskonzepte auch unterscheiden: Dass die Wirtschaft stetig weiter wachsen muss, setzen beide Seiten stillschweigend voraus. Doch ist dies nicht längst überholt? In Zeiten extremer ökologischer Krisen und drohender oder bereits überschrittener Kipp-Punkte wird immer klarer: Konzepte wie „Grünes Wachstum“ haben nie funktioniert – und dies gilt höchstwahrscheinlich auch für die Zukunft.

Wirtschaft und Gesellschaft vom Wachstumszwang unabhängig zu machen oder uns sogar vom Kapitalismus zu verabschieden – läge in dieser Herausforderung nicht die historische Chance, Wirtschaft und Politik von Grund auf umzukrempeln? Könnte so Raum entstehen für eine sozial gerechtere und ökologisch nachhaltigere Gesellschaft?

In ihrem Vortrag stellt Christiane Kliemann die modernen Konsumgesellschaften der Utopie eines guten Lebens für alle gegenüber und skizziert die immer populärer werdende Degrowth-Bewegung und dort diskutierte politische Ansätze

Zur Person: Christiane Kliemann schreibt und gibt Workshops zu den Themenfeldern Postwachstum/Degrowth, alternatives Wirtschaften und gesellschaftlicher Wandel. Zuvor hat sie für das UN-Klimasekretariat und die Deutsche Welle gearbeitet.

 

Wie die Politik Milliarden Steuergelder verschwendet

Vortrag
Zeit:
 Montag, 9. März 2020 um 19:15 Uhr
Ort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36, 53111 Bonn
Referent: Kai Schlegelmilch (FÖS – Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft)
Eintritt frei – Spenden willkommen

Zu den Vortragsfolien


Steuerfreies Kerosin – Klimaschädliche Subventionen gibt es auch beim Luftverkehr
Foto: Holger Detje/pixabay

Die Bundesregierung verschwendet jedes Jahr über 57 Milliarden Euro Steuergelder für klimaschädliche Subventionen. Und viele dieser Subventionen sind nicht nur ökologisch schädlich, sondern benachteiligen auch noch überwiegend sozial schwache Menschen.

Zahlreiche Studien schlagen Reformen vor und zeigen auf, wie diese Subventionen reduziert, abgebaut und umstrukturiert werden könnten. Aber die Bundesregierung hat in ihrem „Klimapäckchen“ nur wenige der Vorschläge aufgegriffen. 2020 könnte der Deutsche Bundestag jedoch mehr Anreize für Klimaschutz schaffen.

Kai Schlegelmilch vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) macht hierzu konkrete Vorschläge. Zudem gibt er Ratschläge, wie jede*r von uns bei eigenen Investitionen und Verbrauchsentscheidungen klimaschädlichen Subventionen vermeiden kann.

 

Zeit: Montag, 27. Januar 2020 um 19:15 Uhr
Ort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36
Referentin: Ann-Kathrin Voge (Weltladen Bonn)
Eintritt frei – Spenden willkommen

In Deutschland gibt jede*r durchschnittlich 16 Euro pro Jahr für faire Produkte aus. Das ist deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren, aber das lässt sich doch sicher noch steigern! Denn viele Studien und Vergleiche zeigen, dass Fairer Handel deutliche Verbesserungen für die ProduzentInnen und Kleinbauernorganisationen bringt. So können sie selbstbestimmte Entwicklungsmaßnahmen vor Ort umsetzen und besser auf Auswirkungen des Klimawandels reagieren. Es gibt in Umfragen eine hohe Zustimmung zu den Zielen des Fairen Handels, doch weshalb setzen wir unsere guten Vorsätze nur in so geringem Umfang in Taten um?

Der Vortrag zeigt Ihnen das Handwerkszeug, mit dem Sie faire und nachhaltig produzierte Produkte von Greenwashing unterscheiden und wo Sie konsequent faire Produkte finden können. Sie werden sehen: Es ist gar nicht so kompliziert.

Starten Sie doch fair ins neue Jahr ganz nach dem berühmten Satz von Dom Hélder Câmara (brasilianischer Bischof): „Wenn ihr uns gerechte Preise zahlt, könnt ihr eure Almosen behalten!“

 

 

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